17. Februar 2011 · Kommentare deaktiviert für Uillean Pipe zu verkaufen · Kategorien: Dudelsack · Tags:

Wer Interesse an einer Uillean Pipe hat und ein Practise set erstehen will, kann sich an Lukas MacGoodstuff wenden, der sein Practise set von Jens Güntzel zum Verkauf anbietet

12. Juli 2010 · Kommentare deaktiviert für Landor begeistern in Passeier · Kategorien: Allgemein, Folk, Konzert, Musikgruppe, Uncategorized · Tags: , ,

Ein wunderbares Konzert haben diejenigen verpasst, die am letzten Freitag nicht im Forellenpub in St. Martin Gelegenheit hatten, die Gruppe Landor mit den zwei Gästen Antonia Dusa Ernig (Uilleann Pipes) und Tony O’Connell (Concertina) zu hören. Es war ein wunderbarers Konzert und die beiden Gastmusiker Spitze.

01. Juli 2010 · Kommentare deaktiviert für Landor und Freunde spielen in Passeier · Kategorien: Allgemein, Dudelsack, Folk, Konzert, Musikgruppe · Tags: , , ,
Am Freitag, 9. Juli ab 19.00 Uhr spielen Mitglieder der Grupe Landor mit Freunden im Pub Forelle in St. Martin, Passeier
 
Die Band: Christian Troger: Gitarre, Mandoline und Matthias Jud: Kontrabass, Bodhrán mit den Gastmusikern Antonia Dusa Wernig: Uilleann Pipes, Whistles, Gitarre, Stimme und Tony O’Connell: Concertina
Die in Südtirol bekannte Band Landor selbst bezeichnen Ihre Musik als Verbindung zwischen Weltmusik und Volksmusik aus Irland, Schottland und der Bretagne, wobei sie sich weniger mit der Vergangenheit dieser Musik auseinandersetzen, sondern ein Auge auf die aktuelle Szene der keltischen Musik haben. Für dieses Konzert sind mit Antonia Dusa Wernig (Österreich) und Tony O’Connell (Irland) zwei hochkarätige Gastmusiker mit von der Partie, durch die auch die Traditionen der Folk-Musik Irlands mehr beleuchtet werden.
Antonia Duša Wernig ist in Österreich als die einheimische Kompetenz auf dem Gebiet der traditionellen irischen Tanzmusik bekannt. Sie gilt als die beste Uilleann Pipes Spielerin (irischer Dudelsack) in Österreich und studiert dieses Instrument zur Zeit in Limerick, Irland an der Irish World Academy of Music and Dance.
Tony O’Connell kommt aus West-Limerick in Irland, und machte sich schon als Kind einen Namen als Virtuose auf diesem kleinen, aber komplexen Instrument. Als Jugendlicher gewann er mehrere All-Ireland Titel im Solo-Concertinaspiel und erreichte den Senior All-Ireland Titel schon als 18-jähriger.
Sein Stil zeichnet sich besonders durch den stetig-pulsierenden Rhythmus aus, fuer den der Westen Irlands bekannt ist, doch er hebt sich von anderen Musikern der Gegend durch seine melodischen und harmonischen Variationen und seinen starken dynamischen Ausdruck ab.
Uilleann Pipe

Die günstige Uilleann Pipe

Wer mit BordunMusik und Dudelsack anfängt braucht Geduld, Geld und Ausdauer (und ein wenig Französisch für die Festivals)…

Jemand, der mit dem Rolls Royce der Dudelsäcke – der Uilleann Pipe anfangen möchte – braucht noch mehr Geld und noch mehr Ausdauer … ist das so?

Nein, es geht auch anders. Dieser Artikel ist ein Erfahrungsbericht wie man mit mittlerem Einsatz an Geld, Geduld und Ausdauer zu einem spielbaren Instrument kommt. Die grundsätzliche Frage ist, welches Set man nimmt? Darf man dem bereits fortgeschrittenen Dudelsackspieler Zizi (Martin Zitzmann) trauen, dann ist es für das Zusammenspiel in der Band am Besten wenn man sich eine Uilleann Pipe ohne Bordune, Regulators und sonstigem Schnick-Schnack (auch als Practice Set bekannt)  kauft denn „…da steigen die Band-Kollegen eh nur drauf und hören tut man es auch nicht…“ (O-Ton beim letzten Auftritt). Ich hatte den Wunsch zumindest ein Half-Set zu erstehen, bestehend aus Blasbalg, Sack, Chanter und 3 Bordunen.

Folgende Schritte führten zum Ziel:

  • Erstehen eines mittelmäßigen Half-Sets für WENIG Geld >> ebay: einfach nach „Irish Bagpipe“ suchen. Gerade heute habe ich Practice Sets um unglaubliche 112 EUR, Half Sets um rund 350 EUR gefunden. Ich habe damals mein Half-Set um rund 400 EUR bekommen, mit Koffer.
  • Meine ersten Erfahrungen mit dem Half-Set waren:
    • Chanter war mittelmäßig, das Chanter-Rohrblatt unbrauchbar.
    • Die gesamten Wicklungen mussten erneuert werden (viel zu locker).
    • Die Bordun-Rohblätter waren aus Bambus (haben nach ein wenig Tuning funktioniert, bis auf das Bass-Rohrblatt welches gebrochen ist).
    • Sonst war alles in Ordnung.
  • Austausch des Chanters: Gute Chanter – man glaubt es kaum – kommen aus Amerika. Beim Shop „Harp and Dragon“ (http://www.harpanddragon.com/uilleann.htm) gibt es ein sensationelles Chanter (Blackwood) mit 3 Klappen (engl. Keys) um rund 185 USD. Ich habe es mit einem Rohrblatt gekauft und es funktioniert sehr gut und löst das bestehende Chanter ab. Wer etwas teurer kommen will, der kann natürlich dort auch ein Half Set um rund 800 USD erstehen. (Thanks to Anne Habermehl for the very personal service and advice – sie ist die gute Seele des Ladens und nimmt auch Kreditkarten-Info in 2 getrennten Emails entgegen…).
  • Tieferlegen der Bordune: Dem guten Rat einiger Österreichischen Uilleann Pipe Spieler folgend wandte ich mich an die Meisterwerkstatt Rogge wegen der Bordunrohrblätter (Kostenpunkt rund 80 EUR). Nach einigem genauen Nachfragen für welches Instrument die Rohrblätter denn seien, bekam ich meine Rohrblätter die vorzüglich verarbeitet waren. Sie waren ein wenig zu gross und flugs bohrte der Akku-Schrauber die Bordun-Bohrungen (dort wo die Rohre sitzen) ein wenig nach. Das Ergebnis kann sich sehen lassen… 3 wohlklingende Bordune. (Danke an Andreas Rogge und Team für das Entgegenkommen).

Damit habe ich ein Instrument das gut spielbar ist und für mich gut zum Lernen ist um knapp 680 EUR, was für ein Half Set+Koffer ok ist. Jetzt gilt es nur noch, den ewigen Weisheiten der Uilleann Pipe Spieler zu folgen: „7 Jahre lernen, 7 Jahre üben und 7 Jahre spielen“ – Wenn ich jetzt Anfange dann kann ich es bis zur Pension!